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  • Die 5 häufigsten Fragen zum Winterreifen

    Wenn in Deutschland die Fahrzeugbesitzer ihre Winterreifen wechseln, kommen es in diesem Zusammenhang zu vielen Fragen. Wie lange sollten die Reifen gefahren werden und was gilt es, beim Kauf und beim Wechseln zu beachten? Hier spielen nicht nur die Straßenverkehrsordnung, sondern auch vorgeschriebene Profiltiefen und Expertenmeinungen mit ein.

     

     

    Wann muss ich die Winterreifen wechseln?

     

    Die minimale Profiltiefe der Winterreifen sollte auf 1,6 mm kommen. Dennoch gehen die Experten davon aus, dass vorab die Leistung und die Sicherheit bereits abnehmen. Der ADAC empfiehlt aus diesem Grund, ab einer Profiltiefe unter 4 mm, neue Winterreifen einzusetzen. Entscheidet man sich für einen frühzeitigen Austausch der Reifen, kommt dies der eigenen Sicherheit zugute.

     

    Eine wirklich hilfreiche Faustformel empfiehlt, die Winterreifen von O bis O, sprich von Ostern bis Oktober, auf dem Auto zu lassen. Grundsätzlich raten die Meteorologen zu warten, bis die Temperaturen mindestens 14 Tage über dem Nullpunkt bleiben. Dann ist es risikolos, die Sommerreifen zu wechseln.

     

    Zu den Tricks gehört das gleichmäßige Abfahren, dass insbesondere durch das Auswuchten möglich ist. Denn hier wechseln Kfz-Meister die Reifen von Achse zur Achse. Unabhängig wie lange man auf den Straßen unterwegs war, sollten Fahrer auch bei einer ordentlichen Profiltiefe, nach sechs Jahren zu neuen Reifen greifen. Die Gummierung wird über die Jahre viel zu hart und stellt dann ein Sicherheitsrisiko dar.

     

    Gibt es eine Winterreifenpflicht in der Straßenverkehrsordnung?

     

    Eine grundsätzliche Vorschrift ist nicht zu finden. Bei Schneeglätte, Glatteis und Schnee sowie Reifglätte und Winterwetter dürfen nur die Fahrer mit Winterreifen auf die Straßen. Wenn bei Winterwetter Fahrzeughalter ohne Winterreifen von der Polizei erwischt werden, kostet dies 40 € und einen Punkt in Flensburg. Kommt es in diesem Zusammenhang zu einer Behinderung des Verkehrs, steigt das Bußgeld auf 80 €.

     

    Was gilt es, beim Kauf der Winterreifen zu beachten?

     

    Im Prinzip gibt es online reichhaltige Möglichkeiten, die Hersteller und die Winterreifen miteinander zu vergleichen. Hier stellt sich im Test heraus, dass die Winterreifen auch mehr Sprit verbrauchen als die Sommerreifen. Wobei dies auch an dem Motor liegt, der im Winter einfach langsamer warm wird und an dem erhöhten Rollwiderstand durch Schnee und Matsch. Weitere Tipps auf Experten-beraten.de helfen Fahrzeughaltern bei der Auswahl günstiger und passgenauer Modelle.

     

    Bevor die Winterreifen wieder in der Garage landen, sollte man diese entsprechend kennzeichnen, da gerade die Positionierung für die nächste Saison eine ausschlaggebende Rolle spielt. Zudem ist es ratsam, den Luftdruck nochmals um 0,5 bar zu erhöhen und für die Lagerung ausschließlich dunkle und am besten auch trockene und kühle Orte auszuwählen. Nicht nur die Garage, auch der Keller oder der Abstellraum eignen sich. Wer keine Lagermöglichkeiten hat, kann die Einlagerung beim Fachhändler beauftragen und zahlt hierfür eine jährliche Miete.

     

    Welche Winterreifen für mein Auto kaufen?

     

    Hier stoßen oftmals die Autobesitzer an ihre Grenzen, wenn sie kein ausgewiesener Kfz-Experte sind. Bevor man jedoch die falschen Größen bestellt, sollte man zum einen das Gespräch in der Werkstatt suchen oder zum anderen anhand des Fahrzeugscheins die passenden Reifen aussuchen. Die führenden Onlineshops leiten intuitiv durch das Bestellraster und fragen die einzelnen Modellnummern und den Fahrzeugtyp ab, um im Endeffekt wirklich die passenden Winterreifen zu liefern. Nicht zuletzt der Reifenumfang spielt eine ausschlaggebende Rolle für die passenden Reifen. Dieser lässt sich ganz einfach feststellen: Hier können Sie den Reifenumfang berechnen.

     

    Was bedeuten die Abkürzungen auf den Reifen?

     

    Wenn man sich die Winterreifen einmal genauer ansieht, fallen Buchstaben und Zahlen auf. Tatsächlich sind mit diesen Angaben bestimmte Bedeutungen verbunden, die gerade die Auswahl und das Montieren vereinfachen. Entscheidet sich der Fahrzeughalter für die 185/60 R15., hat er es mit einer radikalen Reifenbauart und einem Felgendurchmesser von 15 Zoll sowie einer Reifenbreite von 185 mm zu tun. Das Höhenbreitenverhältnis kommt auf 60 %. Im Prinzip muss man sich mit diesen Bezeichnungen als Fahrzeugbesitzer nicht weiter auseinandersetzen. Dennoch gehört der Fahrzeugschein zu den wichtigsten Hilfsmitteln beim Kauf und der Auswahl der passenden Reifen.

    Patrick Mayr
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