Weil es gut tut.
  • Der Stern über Digitalradio

    terratec-Noxon-dradio-100„Das soll also revolutionär sein? Auf den ersten Blick sehen die Radios der jüngsten Generation kaum anders aus als herkömmliche Apparate. Sie haben Antennen, es gibt Lautsprecher und Bedienknöpfe, heraus kommt Musik.“
    So beschreibt Karl-Gerhard Haas in seinem Artikel „Rundfunk ohne Rauschen“ das ein oder andere optisch recht unspektakuläre Gerät auf dem Digitalradio-Markt.

    Und man muss ihm Recht geben, sieht man sich beispielsweise das Dual Portable an, erkennt man kaum Unterschiede zu neueren Geräten des UKW-Funks.
    Die Technik jedoch ist eine völlig Neue. Denn DAB+ erzeugt mit digitalisiertem Signal und effektiverer Technik einen neuen Übertragungs-Maßstab im Äther.
    Auch Haas sieht darin einige Vorteile: „Wichtigster Pluspunkt von DAB+ ist sein Klang: Im Digitalfunk rauscht und knackt es nicht. DAB+ sendet in CD-naher Qualität, dank moderner Technik.“

    Deshalb steigen nach und nach viele Sender auf den neuen Verbreitungs-Weg um. Spätestens 2012 würden die meisten ARD-Sender digitalisieren, so Haas, aber auch jetzt schon würden Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen über DAB+ bundesweit senden. Auch wenn die zeitnahe Abschaltung der Ultrakurzwelle vom Tisch ist, so empfiehlt der Spiegel-Autor jedem „der ein neues Radio kauft, darauf (zu) achten, dass es auch DAB+ empfängt. Denn das ist der Standard der Zukunft.“

    Mehr Informationen zu DAB+, Apps, Empfangsgeräten und dem DAB+ Netz findet ihr außerdem auf unserer Unterseite Digitalradio sowie auf www.Digitalradio.de.

    (Quelle: Haas, Karl-Gerhard: Rundfunk ohne Rauschen. In: Stern, Nr. 50, 2011, S. 76)

    Martin Glashauser - Redaktion
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