Weil es gut tut.
  • Videospiele früher und heute- Ein Vergleich

     

    Games von Agustin Ruiz auf Flickr – CC BY 2.0

    Die Videospiel-Kenner unter euch haben vielleicht über die Jahre die extremen Veränderungen bemerkt, die in mancher Hinsicht gut und in mancher schlecht sind.

    Hier haben wir eine Gegenüberstellung für euch, die die teilweise drastischen Veränderungen zeigt.

     

    Spielvielfalt:

    Früher konnte man auf dem ersten Game Boy, er wurde 1989 der Öffentlichkeit präsentiert,  nur Tetris spielen, was es zum meistgekauften Computerspiel in der Geschichte machte.

    Heute gibt es eine enorme Auswahl an Spielen: Rollenspiele, Jump ’n‘ Runs, etc.

    Tetris

    Tetris von @joefoodie auf Flickr – CC BY 2.0 

    Games

    Games von Agustin Ruiz auf Flickr – CC BY 2.0

    Popularität der Spiele:

    Früher waren Jump ’n‘ Runs am Beliebtesten, in denen du Levels bestehen musst um zum Finale zu gelangen. Es wurden auch viele Spiele dieser Art zu der Zeit produziert, z.B. Super Dinkey Kong 1995 und Super Mario Bros. bereits 1985.

    Heute sind es Rollenspiele mit einem hohen Gewaltpegel (Ego-Shooter), mit denen die Videospielindustrie ihr Geld verdient. „Call of Duty“ z.B.  zählt zu den größten und erfolgreichsten Spielefranchises, November 2009 wurden immerhin 55 Millionen Spiele verkauft!

    Mario

    Mario von JD Hancock auf Flickr – CC BY 2.0

     

    Leistung:

    Früher wurden die tragbaren Spielkonsolen durch Batterien betrieben und unterwegs musste man jedes einzelne Spiel mitnehmen.

    Heute werden sie mithilfe eines Akkus am Leben gehalten, zusätzlich kann man sie fast überall schnell und einfach aufladen. Bei nicht tragbaren Konsolen kann man mittlerweile Spiele auf der Konsole speichern, sodass man alle Spiele auf einen Blick (und Klick) hat.

    Game Boy

    Game Boy von Michel Ngilen auf Flickr – CC BY 2.0

    PSP

    PSP von Eric Lin auf Flickr – CC BY-SA 2.0

    Perspektive und Grafik:

    Früher hat man den Spielvorgang aus der Vogelperspektive betrachtet, was bedeutet, dass man nicht wirklich das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein. Auch sehen die Umgebung und die Charaktere überhaupt nicht realistisch aus.

    Heute ist die Grafik unglaublich gut und realistisch geworden und in Rollenspiele sieht man meistens nicht mal mehr seine eigene Figur, genannt Verfolgerperspektive oder Egoperspektive, sodass es den Anschein hat, dass der Spieler die Handlungen selbst ausführt. Dies ist z.B. bei „Tom Raider“ der Fall.

    Game

    Game von Pietro & Silvia auf Flickr – CC BY 2.0

    Rollenspiel

    Rollenspiel von Kid Clutch auf Flickr – CC BY 2.0

     

    Steuerung:

    Früher konnte man ledinglich nur Knöpfe bedienen um das Spiel zu steuern.

    Heute kann kann bei tragbaren Konsolen, wie dem Nintendo DS, der 2005 auf den europäischen Markt kam,  sowohl mit Knöpfen als auch mit „Touch“ bedienen, während man bei nicht portablen Konsolen wie die Wii oder xbox sogar schon mit einem fernbedienungsartigen Kontroller per Bewegungssensor steuern kann.

    Game Boy

    Game Boy von Cosmic Kitty auf Flickr – CC BY 2.0

    Wii

    Wii  JoshBerglund19 auf Flickr – CC BY 2.0

     

    Schwierigkeitgrad:

    Früher wurden Jump ’n‘ Runs wie Super Mario Bros. von Level zu Level schwieriger. Teilweise hat man innerhalb von zwei Tagen die ersten zwanzig Level geschafft um bei den darauf Folgenden die doppelte Zeit zu benötigen.

    Heute beklagen sich Gamer bei den meisten Spielen über die durchgehend einfache Spielweise, da viele Entwickler sich um möglichst benutzerfreundliche und einsteigerfreundliche Spiel-Mechaniken bemühen.