Weil es gut tut.
  • So funktioniert die Agentur für Arbeit per Whats App

    Die Bundesagentur für Arbeit hat keinen einfachen Job. Jeden Tag soll  Menschen im beruflichen Leben weiterhelfen und dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen in Deutschland eine Arbeit haben.

    Besonders wichtig für die Agentur ist die Zielgruppe Jugendliche. Schließlich sind die Schüler von heute die Arbeitnehmer der Zukunft. Wenn ihnen geholfen wird einen Job zu finden, der ihnen Spaß macht und in dem sie aufgehen können, dann hat die Agentur ihren Job gut gemacht.

    Allerdings war bis dato kaum ein wirklich ansprechendes Angebot für Schüler vorhanden. Doch jetzt gibt es eine Lösung für das Problem: Die Berufsberatung „Typisch ich“ per WhatsApp und die Absolut relax Redaktion hat es ausprobiert.

     

     

    Wie es funktioniert

    Der Gedanke ist sehr simpel. Junge Leute verbringen überdurchschnittlich viel Zeit vor dem Smartphone und besonders viel davon mit WhatsApp. Also hat die Agentur für Arbeit einen Account eingerichtet, der einem mit gezielten Fragen dabei hilft herauszufinden, was man selbst für ein beruflicher Typ ist.

    Zuerst muss man die Nummer von der Website für die Aktion seinen eigenen Kontakten hinzufügen und anschließend eine Nachricht mit dem Inhalt „Hallo“ an den neuen Kontakt in WhatsApp senden. Dann dauert es circa eine Minute und dann legt der What´sMeBot los.

    Nach einer freundlichen Begrüßung und etwas Werbung für den deutschen Youtuber Julien Bam, der die Kampagne unterstützt, werden einem 8 Fragen gestellt. Dazu erhält man jeweils ein Bild und 4 Antwort-Möglichkeiten. Um zu antworten schickt man einfach die Zahl oder den Emoji welcher der jeweiligen Antwort zugeordnet ist zurück.

    Der Bot sagt dann noch etwas zur Antwort und muntert einen mit einem lustigen Bild für die nächste Frage auf. Das Ganze ist in einem Stil gehalten, der zur Zielgruppe passt. Kurzweilig, lustig und nicht bevormundend. Es ist fast ein bisschen so, als würde man mit einem guten Freund schreiben.

     

    • Begrüßung mit Julien Bam

      Begrüßung mit Julien Bam

    • Erste Frage

      Erste Frage

    • Zur nächsten Frage geht es mit einem Bild

      Zur nächsten Frage geht es mit einem Bild

    • Profilkarte am Ende

      Profilkarte am Ende

    • Link zur Website der Agentur

      Link zur Website der Agentur


    Was kommt raus

    Wenn man alle Fragen beantwortet hat bekommt man die Auswertung in Form einer persönlichen Profilkarte zugeschickt. Auf dieser kann man dann sehen, was für ein Berufstyp man ist und erhält dazu gleich einen Vorschlag, welche Art von Ausbildung einem Spaß machen könnte.

    Zusätzlich bekommt man dann noch einen passenden Link zur Website, auf der man sich über entsprechende Ausbildungen informieren kann. Außerdem kann man sich noch weiter mit sich selbst und was zu einem passen würde beschäftigen.

    Natürlich findet man dann auf dieser Seite auch noch die obligatorische Karte mit der nächsten Stelle der Bundesagentur für Arbeit und wie man diese erreichen kann.

     

     

    Fazit

    Der Ansatz mit den Jugendlichen so zu reden, wie sie es selbst tun, ist nicht neu. Schon seit vielen Jahren beißt sich die Bundesagentur für Arbeit daran die Zähne aus. Mit dieser WhatsApp Variante hat man dort aber, zumindest unserer Meinung nach, alles richtig gemacht.

    Es macht Spaß die Fragen zu beantworten, denn der Bot, der alles verarbeitet ist gut programmiert und reagiert meistens umgehend auf die eigenen Antworten. Die Art der Fragen sind jung gehalten, aber auf eine Art und weiße die nicht aufgesetzt und künstlich wirkt.

    Natürlich ersetzten die Nachrichten per WhatsApp keine richtige Berufsberatung, das wird aber auch nie behauptet. Das Ganze ist eher als Denkanstoß für Unentschlossene gedacht, die sich mit ihrer Profilkarte anschließend an die Agentur wenden können.