Weil es gut tut.
  • Nachhaltig Einkaufen

    Tonnenweise Plastik, Import aus Ländern die tausende von Kilometern entfernt sind und genetische Manipulation. Wer heutzutage in einem normalen Supermarkt einkaufen geht findet sich in einer Welt aus schnell und umweltbelastend-produzierten Gütern wieder. Dabei wird es immer wichtiger beim Einkaufen auch auf die Umwelt zu achten.

    Supermarkt 1

    Regalgasse von Happy Meal auf flickr.com (CC BY-SA 2.0)

    Deswegen beschäftigen wir uns in der Themenwoche Nachhaltigkeit damit, wie Sie einkaufen können und dabei die Natur schonen.

     

    Was heißt nachhaltig einkaufen?

    Der moderne Begriff der Nachhaltigkeit bedeutet, dass nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren oder künftig wieder bereitgestellt werden kann. Konkret bedeutet dies, dass beim Einkaufen auf bestimmte Produkte und Vorgänge, welche die Umwelt besonders belasten oder bei deren Herstellung besonders viele Rohstoffe unnötig verbraucht werden, verzichtet werden sollte.

    Natürlich kann man heutzutage nicht vollkommen Umwelt neutral einkaufen bzw. leben. Dennoch kann man schon mit ein paar einfachen Tricks beim Einkaufen einiges tun um der Natur nicht unnötig zu schaden. Dazu muss man nicht in den überteuerten Spezial-Supermarkt gehen, denn Nachhaltigkeit muss nicht zwangsläufig teuer sein:

     

    In der Umgebung einkaufen

    Der Großmarkt zwei Städte weiter ist natürlich sehr verlockend für den Einkauf. Größere Auswahl und günstigere Preise sind meist der Grund, wieso einige Leute teilweise Autofahrten von über einer halben Stunde unternehmen um einzukaufen. Das dabei nicht nur viel Geld durch laufende Kosten des Autos verfahren wird, sondern auch die Umwelt einer erhöhten Belastung ausgesetzt ist, wird dabei ignoriert

    Regionaler Markt

    untitled von Franklin Heijnen auf flickr.com (CC BY-SA 2.0)

    Deswegen ist es viel besser man kauft in der näheren Umgebung ein. Heutzutage besitzt fast jedes Dorf einen eigenen Supermarkt in dem man meist eine sehr üppige Auswahl hat. Wer es dann auch noch den Einkauf ohne Auto erledigt, hat nicht nur dem Körper, sondern auch der Umwelt etwas Gutes getan.

    Besser ist es auch, nicht für jede Kleinigkeit separat einkaufen zu gehen, sondern nur einmal in der Woche einen Großeinkauf zu erledigen. Spart Stress, Geld und natürliche Ressourcen.

     

    Regional einkaufen

    Logisch: Produkte aus der nähren Umgebung müssen weniger weit zum Supermarkt gefahren werden und sind somit eine kleinere Umweltbelastung. Hinzu kommt, dass es in Deutschland an vielen Stellen besonders strenge Vorschriften gibt, wie viel umweltschädliches Material ein Unternehmen ausstoßen darf.

    Teurer muss der Regionale Bonus nicht immer sein. Viele Supermärkte beziehen große Teile ihrer Obst- und Gemüse-Produkte von regional ansässigen Bauern, da es auch für sie günstiger ist sich die Transportkosten zu sparen. Meist werden die Produkte auch entsprechend gekennzeichnet. Ansonsten lohnt sich Nachfragen, denn Hersteller und Verkäufer einzelner Produkte sind verpflichtet, Auskunft über den Ursprung zu geben.

     

    Saisonal einkaufen

    Früchte

    Fruit Corner von J. Triepke auf flickr.com (CC BY 2.0)

    Wer sich schon immer gewundert hat, wie es Supermärkte schaffen im Februar Erdbeeren anzubieten für den gibt es eine simple Antwort: Lange Transporte aus südlichen Ländern bzw. Anbau in beheizten Gewächshäusern.

    Das darunter die Umwelt leidet ist klar, deshalb ist es besser saisonal einzukaufen. Das bedeutet Produkte nur dann zu kaufen, wenn sie auch wirklich frisch aus der Region stammen können. In Deutschland bedeutet das zwar, dass man im Winter oftmals auf viele Obstsorten verzichten muss, aber braucht man wirklich eine frische Mango im Januar?

    Falls Sie wissen wollen, wann es welche Produkte in Deutschland frisch gibt, finden sie HIER entsprechende Tabellen für Obst, Gemüse und Salat.

     

    Sparen wo es geht

    Sparen ist nicht nur für den Geldbeutel gut, sondern auch für die Umwelt. Verwenden sie zum Beispiel statt einer Einmal-Plastiktüte einen Stoffbeutel, der mehrfach eingesetzt werden kann. Es empfiehlt sich außerdem Produkte zu kaufen, die nicht zigfach mit Plastik umhüllt sind.

    In vielen Supermärkten kann man mittlerweile vollkommen auf den Kassenzettel verzichten. Das heißt dieser wird nicht einmal mehr ausgedruckt, falls der Kunde keinen Kassenzettel benötigt. DasKlingt banal, aber wenn man den Zettel sowieso nicht braucht, kann man darauf verzichten und immerhin einen kleinen Beitrag leisten.