Weil es gut tut.
  • Hausmittel oder Chemie? Das hilft wirklich gegen Mücken

    Der Sommer könnte so angenehm sein. Wären da nicht diverse Plagegeister in Form von Insekten, die uns in der warmen Jahreszeit das Leben schwer machen wollen. Ganz oben auf der Skala der ungeliebten Tierchen: Mücken.

    Hierzulande geht zwar keine übermäßige Gefahr vom Stich der kleinen Blutsauger aus, die betroffene Hautstelle dankt uns den Besuch jedoch trotzdem mit langanhaltendem Juckreiz.
    Um besser durch den Sommer zu kommen, haben wir einige Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen sich Mücken wirkungsvoll auf Distanz halten lassen.

    Mückengebiete vermeiden

    Als Faustregel gilt: Stehende Gewässer möglichst meiden. Diese werden von den Insekten zur Eiablage für Ihre Nachkommen genutzt. Auch eine Regentonne im Garten wird so oftmals durch das Tierreich zweckentfremdet.

    Es ist daher empfehlenswert Gartenteiche und Co. regelmäßig zu leeren, um so die Brutstätten zu beseitigen und die Fortpflanzung innerhalb des eigenen Gartens nicht noch zu fördern.

     

     

     

    Ätherische Öle

    Neuste Forschungen scheinen zu bestätigen, dass Stechmücken primär auf Körpergerüche, wie etwa den von Schweiß, reagieren.
    Es kann also helfen, Mücken mit geruchsintensiven ätherischen Ölen auf die falsche Fährte zu locken. Als zeitweise wirksam scheint neben Zitronenöl auch ein Extrakt aus Lavendel oder Minze zu sein.

    Ein kompletter Schutz vor Stichen ist so jedoch nicht garantiert – ganz uninteressant wird man dadurch für die Insekten nicht. Vielmehr erschwert man ihnen so das „erschnüffeln“ ihrer Nahrungsquelle.

    Hilft die Chemie?

    Worin sich die Wissenschaft scheinbar einig ist: Der Stoff, mit dem wenig eingängigen Namen Diethyltoluamid, scheint Mücken am erfolgreichsten von uns fernzuhalten. Dieser Stoff ist einer der Hauptwirkstoffe der diversen im Handel erhältlichen Mückensprays wie zum Beispiel Autan oder Anti-Brumm.

    Und wenn es dann doch mal so weit ist?

    Wenn das Summen verstummt ist, und es plötzlich zu jucken beginnt haben alle Präventivmaßnahmen versagt. Aber auch diesen Fall muss man nicht zwingend einfach so hinnehmen.

    Was bei Schwellung generell hilft und sich auch hier bewährt hat ist das Kühlen der betroffenen Hautpartie. Der Juckreiz verschwindet zwar nur zeitweiße, aber die Schwellung selbst kann man so gezielt behandeln.

    Wer dem Juckreiz an den Kragen will, sollte die umgekehrte Strategie verfolgen: Die Stichstelle erhitzen. Und zwar auf ca. 45 Grad Celsius.

    Das Mückengift, welches sich für das unangenehme jucken verantwortlich zeichnet, basiert auf Eiweißproteinen und eben diese lassen sich mit solchen Temperaturen neutralisieren. Das geht zum Beispiel mit einem Löffel, den man kurz über der Flamme eines Feuerzeugs erhitzt. Man sollte jedoch darauf achten, sich bei diesem Prozedere nicht versehentlich selbst zu Brandmarken.