Weil es gut tut.
  • Fakten und Mythen zum St. Patricks Day

    Riesige Paraden… 

    …Kekse in Kleeblatt-Form, schicke bis verrückte Verkleidungen, sogar grün gefärbte Flüsse – der St. Patricks Day (17. März) hat nicht mehr nur in Irland so einiges zu bieten. Der eigentlich irische Nationalfeiertag, an dem der Heilige Patrick geehrt wird, lockt längst auch in vielen anderen Teilen der Welt Menschen auf die Straßen und vor allem in die Kneipen, natürlich in Irish Pubs.

    Grünes Bier gegen böse Feen?

    Dass grün gefärbtes Bier angeblich vor bösartigen Feenwesen schützen soll, ist ja auch ein Grund sich das ein oder andere Glas zu genehmigen, vielleicht hilft´s ja wirklich, wer weiß das schon. Früher hat man anstatt es zu färben übrigens einfach Kleeblätter reingetunkt.

    Den Stein küssen

    Angeblich bringt es den Iren auch Glück, wenn sie einen bestimmten Stein küssen – und das auf dem Rücken liegend und sich rückwärts beugend. Es handelt sich dabei um den weltberühmten Blarney Stone, der sich in einer Festung in der Nähe der Stadt Cork befindet. Durch das Küssen soll man mit dem Geschenk der Beredsamkeit gesegnet werden.

    Zwicken oder Prügel  wegen der Klamotten Farbe….

    In Internetforen wird teils sogar behauptet, dass an manchen Schulen die Kinder von den anderen gezwickt und gekniffen werden, wenn sie kein grün tragen. Mit einem Outfit in orange können sogar Prügel drohen. Was dran wahr ist, ist gar nicht so leicht herauszufinden, leider wissen wir auch nicht an wie vielen Esstischen grüner Kartoffelbrei serviert wird.

    Warum eigentlich grün?

    Grün ist die wichtigste Farbe der Iren. Da es viel Regen auf der Insel gibt, freut sich Irland über viele verschiedene satte Grün-Töne.  Deshalb wird der St. Patrick’s Day traditionell in grün gefeiert.

    Mehr dazu auch hier:

    Guinness, Schnecken und 40 Stufen grün:Das Interview mit „Mr St. Patrick’s Day“ Paul Daly

     

    Wer war St. Patrick?

    Laut der Legende wurde Maewyn mit 16 Jahren entführt und sechs Jahre auf einer grünen Insel gefangen gehalten. Als ihm ein Engel erschien, der ihn zur Flucht überredete, ging er zunächst in ein französisches Kloster und ließ sich zum Priester ausbilden. Erst dort erhielt er den Namen Patrick.

    Im Jahr 432 kehrte Patrick im Namen des Papstes Sixtus III. nach Irland zurück, um dort die Heiden zu bekehren. Das tat er indem er Schulen, Kirchen und Klöster gründete. Bis zu seinem Tod am 17. März 461 war ganz Irland zum christlichen Glauben bekehrt. Es wir sogar überliefert, dass St. Patrick in einer Predigt alleine durch seine und die Worte seiner Bischöfe, die Insel von den Schlangen befreit hat.

    Übrigens wer denkt, es ist doch ein irischer Feiertag, warum Färben dann die Amerikaner ihre Flüsse grün, (Bsp., Chicago River). In Amerika leben angeblich mehr Iren als in Irland selbst.

    Patrick Mayr
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